100 Jahre Frauen an der TU Wien

01/2019

Im Jahr 1919 durften die ersten Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Technischen Hochschule in Wien inskribieren. Dieses Jahr soll dieser Meilenstein in der Entwicklung des Hochschulstudiums gebührend gefeiert werden. Im Auftrag der Abteilung Genderkompetenz an der Technischen Universität Wien bereitet wesearch für 2019 eine umfangreiche Publikation zum Thema "100 Jahre Technikstudium für Frauen an der TU Wien" vor.

Foto: TU Wien

100 Jahre HEROLD - Vom Telefonbuchverlag zum Online-Marketing Spezialisten

01/2019

1919 wurde das österreichische Unternehmen HEROLD gegündet. wesearch hat die spannende Geschichte aus Anlass des im Oktober 2019 bevorstehenden 100jährigen Firmenjubiläums nachgezeichnet - Das HEROLD-Team war begeistert: "Wir haben uns gleich mit großem Interesse in Ihren Bericht vertieft, sodass ich alles andere vergessen habe. Ihre Recherchearbeit ist großartig – vielen Dank!", so Dr. Margit Kaluza-Baumruker, Marketing Direktorin HEROLD.

Trümmerfrauen

10/2018

Aus Anlass der Enthüllung des umstrittenen FPÖ-Denkmals zu den "Trümmerfrauen" bat der ORF Margarethe Szeless um ein Interview. In der Sendung Wien Heute erklärt die Fotohistorikerin wie es zum Mythos "Trümmerfrau" kam und warum das Bild der "Heldinnen des Wiederaufbaus" bis heute verklärt wird.

Margarethe Szeless

Klimt Lost - Buch und Ausstellung

09/2018

Gerade in Wien, aber auch weltweit, scheint Gustav Klimt allgegenwärtig. Seine Kunst ist zum Allgemeingut geworden. Oft aber wird vergessen, was in engem Zusammenhang mit seinen Werken steht: verschwundene Bilder, geraubte Kunst, einige zurückgegebene Gemälde und unzählige Lebensgeschichten von Klimts SammlerInnen. Das von Marion Krammer und Niko Wahl herausgegebene Buch „Klimt Lost“und die unter gleichem Titel in der Klimt Villa gezeigte Ausstellung gehen der Geschichte von Gustav Klimts letztem Ateliergebäude nach. „Klimt Lost“ thematisiert den Raub von Kunstwerken und späte Restitutionsbemühungen. Vor allem aber widmet sich „Klimt Lost“ der Frage nach dem Umgang mit dem Verlust. Es werden Werkgeschichten und Lebensperspektiven thematisiert, die für immer verloren gegangen sind, ohne die aber die Betrachtung der Arbeiten des vielleicht berühmtesten österreichischen Künstlers unvollständig bleiben muss.

Klimt Lost, Ausstellungsplakat

Pioniere des Fotojournalismus: Yoichi Okamoto und die Brüder Basch, Ausstellung

08/2018

"Yoichi Okamoto und die Brüder Basch. Pioniere des Fotojournalismus 1945-1955" ist der Titel der neuen Ausstellung, die von Marion Krammer und Margarethe Szeless kuratiert wurde. Die Ausstellung würdigt die Pionierleistung des amerikanischen Bilderdienstes und der Agentur Basch anhand ausgewählter Fotografien zum österreichischen Zeitgeschehen des ersten Nachkriegsjahrzehnts. Nach 1945 gab es in Österreich richtungsweisende Impulse für eine Modernisierung und Erneuerung der Pressefotografie. Diese gingen von dem amerikanischen Pressefotografen Yoichi Okamoto, dem langjährigen Leiter des amerikanischen Pressebilderdienstes in Österreich, aus. Okamoto baute ein Team junger österreichischer Fotoreporter auf und prägte mit seinem Reportagestil die heimische Pressefotografieszene nachhaltig. Große Bedeutung erlangte in dieser Ära auch die Fotoagentur der aus Shanghai remigrierten Brüder Johann und Fritz Basch, die mit ihren internationalen Agenturkontakten den Pressebildermarkt in Österreich professionalisierten. Die Ausstellung ist im 7. Stock am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zu sehen.